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Tinnitus: moderne Diagnostik und Therapie in der HNO
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Tinnitus – Was ist neu?

Tinnitus beschreibt die Wahrnehmung von Ohrgeräuschen ohne äußere Schallquelle. Moderne Forschung zeigt, dass nicht nur das Innenohr, sondern auch die zentrale Hörverarbeitung beteiligt ist. Neue Therapieansätze zielen daher auf eine kombinierte Behandlung ab.

Einleitung

Tinnitus bezeichnet die Wahrnehmung von Geräuschen wie Pfeifen, Rauschen oder Summen ohne äußere Schallquelle. Er kann akut (unter 3 Monate) oder chronisch auftreten. Akuter Tinnitus ist häufig besser behandelbar, chronischer Tinnitus erfordert meist ein multimodales Therapiekonzept.

Wichtig: Tinnitus ist ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung.

Neue Erkenntnisse zeigen, dass neben dem Innenohr auch zentrale Hörverarbeitungszentren im Gehirn beteiligt sind. Stress und emotionale Verarbeitung beeinflussen die Wahrnehmung, und Hörverlust spielt oft eine zentrale Rolle. Tinnitus wird daher heute als neuroplastisches Phänomen verstanden.

Moderne HNO-Diagnostik umfasst Audiometrie, Hochfrequenz-Hörtest, Tympanometrie, OAE-Messung, BERA (bei Bedarf) und den Ausschluss struktureller Ursachen.

Therapieansätze reichen von früher Behandlung beim akuten Tinnitus über Hörgeräte bei Hörverlust, Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT), Geräuschtherapie und psychologische Begleitung bis hin zu neuromodulatorischen Verfahren (z. B. TMS, bimodale Stimulation), die teils noch wissenschaftlich evaluiert werden.

Wann aerztlich abklaeren?

Eine zeitnahe fachärztliche Abklärung ist besonders wichtig bei plötzlich auftretendem Tinnitus, gleichzeitiger Hörminderung, einseitigen Beschwerden, Schwindel oder pulsierendem Ohrgeräusch.

  • Tinnitus ist ein Symptom und sollte ursachenorientiert abgeklärt werden
  • Zentrale Hörverarbeitung und Stressfaktoren beeinflussen die Wahrnehmung
  • Hörgeräte und TRT können die Belastung deutlich reduzieren
  • Neuromodulation zeigt in Studien vielversprechende Ergebnisse
  • Individuelle Diagnostik ist die Grundlage einer wirksamen Therapie

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